• Reife Williams-Christ-Birnen

    Reife Williams-Christ-Birnen

  • Unsere Produkte mit der Williams-Birne

    Unsere Produkte mit der Williams-Birne

  • Sonnengereifte Birnen

    Sonnengereifte Birnen

  • Unvergleichlicher Birnenduft

    Unvergleichlicher Birnenduft

  • Saftiges Fruchtfleisch mit vielschichtigem Aroma

    Saftiges Fruchtfleisch mit vielschichtigem Aroma

Williams-Christ-Birne – Von der Frucht zum Feinbrand (Teil 1)

Sie gehört wohl zu einer der beliebtesten Birnensorten überhaupt – die Williams-Christ. Durch das weiche, sehr vielschichtige Aroma des Fruchtfleischs ist sie zwar gut zum Verzehr, vor allem aber hervorragend zum Schnapsbrennen geeignet. Richtig verarbeitet entsteht dabei ein unvergleichlicher Schnaps, der an Fruchtigkeit und dem sortentypischen Aroma der Birne nur schwer zu übertreffen ist.

Das ist einer der Gründe, weshalb der Williams-Christ-Birnen-Schnaps – von Liebhabern auch einfach „Willi“ genannt – bei Vielen so beliebt ist. Aber bis die Williams-Birne vom Baum zur Feinbrennerei Prinz in die Flasche bzw. ins Glas kommt, hat sie erst noch eine kleine Reise vor sich. Und dabei wollen wir sie begleiten.

Die Ernte der Williams-Christ-Birne erfolgt im Vergleich zu anderen Kernobstsorten etwas früher, zwischen August und September. Sobald die Früchte eine goldgelbe, zum Teil fast rötliche Farbe aufweisen, ist es soweit. Dann geht es in unseren regionalen Obstgärten wieder ans Zupacken. Viele fleißige Hände sind notwendig, um die goldgelben Schätze von den Bäumen zu pflücken. Trotz der guten Lagerfähigkeit der Williams-Christ-Birne transportieren sie unsere Lieferanten auf schnellstem Weg auf unseren Obsthof. Dort beginnt dann eine der wichtigsten Arbeiten auf dem Weg zu einem ausgezeichneten Schnaps.

Gute Frucht, guter Schnaps

Wie gut das Endprodukt in der Flasche schmeckt, hängt maßgeblich vom Können der Brennmeister ab. Das ist richtig, aber noch nicht alles. Denn mindestens genauso wichtig ist die Qualität der verwendeten Rohstoffe. In diesem Fall – der Williams-Christ-Birne. Sobald die gelben Früchte also auf dem Obsthof im Leiblachtal ankommen, reinigen wir sie erst einmal gründlich mit Wasser. Dann sind wieder flinke Hände, ein geschulter Blick und vor allem eine feine Sensorik gefragt. Birnen mit braunen Stellen oder sonstigen Beschädigungen werden sofort von Hand aussortiert. Der Reifegrad beim Brennen der Williams-Christ-Birne ist besonders wichtig. Sollten manche Früchte noch nicht soweit sein, lagern sie noch einige Tage in speziellen Kisten, damit sie nachreifen können. Zart muss das Fruchtfleisch sein, aber noch nicht teigig bzw. mehlig. Dann ist sie die Birne „reif“ für die weitere Verarbeitung.

Maische - mehr als Fruchtmus

Kaum sind die Früchte kontrolliert und handverlesen, werden die Stile und das Kerngehäuse entfernt. Warum? Weil diese Feststoffe den Geschmack und somit die Qualität der späteren Produkte beeinflussen können. Dann ist die Handarbeit erst einmal abgeschlossen. Bei der weiteren Verarbeitung kommt ein ganz neues Verfahren zur Anwendung, das die Feinbrennerei Prinz seit kurzem in der Obstverarbeitung einsetzt. Das Obst wird dabei nämlich nicht nur zerkleinert, sondern kommt direkt in die Passieranlage. Bei der Williams-Christ-Birne ist diese Verarbeitung besonders vorteilhaft, da ihr Fruchtfleisch zwar sehr saftig, aber auch sehr feinzellig ist. Bei der bloßen Zerkleinerung würde somit nicht das volle Aroma der Birne, das Sie als unsere Kunden ja so sehr schätzen, in die Maische gelangen. Nach dem Passieren wird das Fruchtmus in entsprechende Behälter gepumpt und mit Hefe versetzt. Dann heißt erst einmal für ein paar Tage abwarten, bis die Maische optimal vergoren ist. Auch hier ist wieder die feine Nase der Prinz-Mitarbeiter gefragt, um den richtigen Zeitpunkt zu erkennen.

Hochprozentiger Birnengeschmack

Jetzt darf gebrannt werden. Und hier ist wahres Können gefragt, denn die Herstellung von Williams-Christ-Birnenschnaps ist eine kleine Kunst. Geschicktes Handwerk und vor allem viel Erfahrung sind notwendig, um das vielschichtige Aroma der Frucht vollends einzufangen. Im ersten Schritt wird die Maische abdestilliert und der sogenannte Rohbrand erzeugt. Dieser wird anschließend in Edelstahltanks gepumpt. Dort wartet er dann auf die Weiterverarbeitung – das Feinbrennen. Und wie das genau aussieht, erfahren Sie ein anderes Mal an dieser Stelle. Bis dahin können Sie aber trotzdem schon mal unsere leckeren Produkte mit der Williams-Christ-Birne genießen. Vom klassischen „Willi“, also dem Williams-Schnaps, über Likör bis zum feinen Brand ist sicher für jeden Geschmack etwas dabei. Wohl bekomm´s!

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Wussten Sie schon?

Wenn Sie noch mehr über den Weg vom Obst zum Schnaps erfahren möchten, sollten Sie unbedingt eine Führung durch unsere Fein-Brennerei in Hörbranz buchen!

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